Knöllchen für die Komische Oper

Mitte. Im jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Bezirksamt und der Komischen Oper um die Beseitigung des Riesenwerbeplakates am Giebel der Komischen Oper Unter den Linden Ecke Glinkastraße hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) am 20. Februar dem Bezirk letztinstanzlich Recht gegeben. Der Denkmalschutz hatte bereits 2013 die Beseitigung angeordnet. Dagegen war die Komische Oper in Berufung gegangen. Laut Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) hätte das Plakat laut Anordnung des OVG spätestens am 21. März entfernt sein müssen. Doch „schriftliche Versprechen, das Riesenposter fristgerecht zu entfernen, wurden nicht eingehalten“, ärgert sich von Dassel. Sollte die beteiligte Werbefirma die Plakatwand nicht unverzüglich entfernen, werde das Bezirksamt dies veranlassen und den „höchst ärgerlichen und rechtswidrigen Zustand beenden“. Für das Verstreichen der Frist bekommt die Komische Oper so oder so ein Ordnungswidrigkeitsknöllchen, so von Dassel. DJ
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