Angst vor Armut im Alter

Schwere Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder Armut im Alter: Solche Szenarien beschäftigen viele Bundesbürger. Laut einer Umfrage im Auftrag der Gothaer Lebensversicherung ist fast jeder zweite (47 Prozent) davon überzeugt, einmal in seinem Leben schwer zu erkranken. Fast ebenso viele (45 Prozent) sehen eine große oder sehr große Wahrscheinlichkeit, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Fast jeder dritte Bürger glaubt sogar, dass er im Alter sowohl schwer erkranken, als auch zum Pflegefall werden wird. Von Altersarmut bedroht sehen sich vor allem Geringverdiener, Frauen und Selbstständige: Für 40 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1000 Euro steht fest, dass sie im Alter verarmen werden. Und während nur 30 Prozent der Männer fürchten, ihren Ruhestand in Armut zu erleben, sind es bei den Frauen 41 Prozent. Jede dritte Frau beziffert ihr voraussichtliches Alterseinkommen auf unter 1000 Euro. Und auch fast jeder dritte Selbstständige geht davon aus, dass er im Alter nur sehr geringe Einkünfte haben wird - beziehungsweise kann er deren Höhe nicht einschätzen. Befragt wurden 1023 Deutsche über 18 Jahren.
dpa-Magazin / mag
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