Einsatz beim Freiwilligendienst

Die 71-jährige Gabriele Petersen (rechts) arbeitet in einem Wohnheim des DRK. (Foto: Stephanie Pilick/dpa/mag)

Seit Juli 2011 hat der Bundesfreiwilligendienst (BFD) den Zivildienst abgelöst. Das Angebot richtet sich an Menschen jeder Altersklasse.

Darin unterscheidet sich der BFD vom Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr, das lediglich Ehrenamtlichen unter 27 Jahren offen steht. Beim BFD sind Senioren dagegen ausdrücklich willkommen. Ihnen stehen viele Optionen offen: Sie können alte und kranke Menschen betreuen, sich im Natur- und Tierschutz engagieren oder bei Bildungs- und Kulturprojekten mitwirken. Wer beispielsweise nicht mehr die Kraft habe, andere zu pflegen - etwa beim Einsatz in einem Krankenhaus - finde trotzdem Möglichkeiten, seine Erfahrungen einzubringen, sagt Jens Kreuter, der das Programm im Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend betreut.Ältere, die sich engagieren möchten, müssen sich nicht notwendigerweise auf eine bestehende Stelle bewerben: Sie können auch eigene Ideen entwickeln und mit einer potenziellen Einrichtung in Kontakt treten. "Neue Einsatzstellen werden leicht anerkennt. Das Verfahren ist absichtlich einfach gehalten", sagt Kreuter. Plätze finden interessierte Senioren darüber hinaus im Internet. "Mithilfe der Suchmaschine auf unserer Homepage kann man über eine Kartenfunktion straßengenau nach einem geeigneten Einsatzort suchen", so Kreuter.

Infos zum BFD unter www.bundesfreiwilligendienst.de.

dpa-Magazin / mag
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