Tagesziele im Ruhestand

Zwar freuen sich viele Ältere, über ihre Zeit im Ruhestand selbst bestimmen zu können. "Aber es fällt manchem auch schwer, sich dann noch jeden Tag aufzuraffen", sagt Frieder R. Lang, Professor für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Das ist ein Risiko, weil man sich nicht mehr gebraucht fühlt. Ein Patentrezept dagegen gibt es natürlich nicht, jeder hat seinen eigenen Takt im Alltag. Aber eines gilt für alle: Use it or lose it – nutze die Fähigkeiten und Kenntnisse oder verliere sie. "Es ist also gut, sich neue Ziele zu setzen, die einen auch – in Maßen – fordern." Mit einer guten Mischung kann man dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, vorbeugen. "Aus vielen Untersuchungen wissen wir, dass es darauf ankommt, den Alltag so zu gestalten, dass sich produktive Tätigkeiten wie Ehrenamt, Hobbys oder Gartenarbeit mit Erholungsphasen abwechseln", sagt Lang. mag
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