185 Fahrradbügel auf der Friedrichstraße aufgestellt

Arbeiter versetzen das Verkehrsschild für die Parkraumbewirtschaftung in der Taubenstraße/Ecke Friedrichstraße. (Foto: Dirk Jericho)

Mitte. Radler finden in der Friedrichstadt jetzt besser einen Ort, um ihren Drahtesel anzuschließen. Zwei rot-weiße Warnbaken, dazwischen im Durchschnitt 13 Fahrradbügel, und fertig ist die neue Fahrradbucht. Der Bezirk hat entlang der Friedrichstraße von der Georgen- bis zur Zimmerstraße 14 solcher Fahrradparkplätze gebaut. Insgesamt 370 Räder können an die 185 Bügel angeschlossen werden.

Finanziert wurde der 76 000 Euro teure Einbau aus dem Senatsprogramm "Fahrradbügel auf der Fahrbahn". Damit soll das Fahrradfahren im Zentrum attraktiver werden. Oft finden Radler keinen Platz, um ihr Rad anzuschließen. Laternenmasten und Verkehrsschilder sind meistens besetzt. Zudem stehen die Räder Fußgängern im Weg. Die Plätze für die 14 Fahrradbuchten wurden so ausgewählt, dass so wenig wie möglich Autostellplätze wegfallen. Sie liegen meistens an den Kreuzungen, wo nicht geparkt werden darf. Insgesamt sind durch die Fahrradparkplätze 41 bewirtschaftete Kfz-Stellplätze weggefallen. Das bedeutet weniger Einnahmen für den Bezirk, wie der zuständige Stadtrat Carsten Spallek (CDU) bestätigt. "Es ist aber eine verkehrspolitische Entscheidung, keine finanzielle", so Spallek.

Die Schaffung weiterer Fahrradstellplätze ist Bestandteil der Radverkehrsstrategie des Senats. Seit 2000 werden gezielt Gelder zur Verbesserung der Infrastruktur des Radverkehrs zur Verfügung gestellt. Neue Radwege, Fahrradstraßen, weitere Fahrradständer und grüne Ampelwellen sind dabei die wichtigsten Schlagworte. Die Deutsche Bahn will ihr Leihradangebot "Call a Bike" ebenfalls ausbauen und 50 neue Stationen bauen. Bisher gibt es in den Innenstadtbezirken über 100 Ausleihorte für die Mieträder. Neue werden erstmals auch in Wedding gebaut.


Dirk Jericho / DJ
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