Ausstellung zu den ersten Neuzeit-Spielen zu sehen

Westend. Zur 117. Wiederkehr der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen zeigt das Deutsche Historische Museum in der Langemarkhalle am Olympia-Glockenturm die geschichtsträchtigen Aspekte des Jubiläums.

40 Jahre nach Athen kamen die Spiele nach Deutschland, wo der Sport im Dienste der NS-Propaganda stand und gleichzeitig die "Weltgeltung" des Dritten Reiches demonstrieren sollte. Das Olympiastadion und der angrenzende Olympiapark weisen als Verschmelzung von historischer Spielstätte und hochmodernem Fünf-Sterne-Stadion hingegen in die Zukunft. Beim Internationalen Stadionfest ISTAF werden immer wieder Weltrekorde aufgestellt. Die Zuschauerzahlen liegen längst auf olympischem Niveau.

Das Olympiastadion Berlin und der Olympiapark sowie die Ausstellung in der Langemarckhalle und der Glockenturm können täglich zwischen 9 und 19 Uhr besichtigt werden (ab Juni bis 20 Uhr). Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet sieben Euro, Kinder zahlen fünf Euro. Es gibt die üblichen Ermäßigungen und Familientickets. Täglich ab 11 Uhr werden verschiedene Führungen angeboten.

Karen Noetzel / KEN
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