Beamte überwachen drei U-Bahnhöfe

Berlin. Die Polizei guckt sich ab dem 23. August die Livebilder der BVG-Videoüberwachung auf drei ausgewählten U-Bahnhöfen an. Ein Polizeibeamter wird zukünftig in der BVG-Sicherheitszentrale am Tempelhofer Ufer sitzen und die Monitore im Auge haben, die Bilder von den U-Bahnhöfen Alexanderplatz, Zoologischer Garten und Kottbusser Tor liefern.

Die Bahnhöfe wurden für das Pilotprojekt ausgewählt, weil dort besonders viele Straftaten passieren. Mit der Videooffensive hofft die Polizei, Straftaten zu verhindern oder so früh wie möglich zu erkennen, um schnell in Notsituationen Hilfe schicken zu können. Der Beamte weiß sofort, welche Maßnahmen er einleiten und wen er alarmieren muss. Bisher ist es so, dass die BVG-Mitarbeiter in der Sicherheitszentrale den Polizeinotruf wählen, wenn sie etwas Verdächtiges auf den Videobildern sehen. Die Beamten in der Polizeizentrale lassen sich die Situation erklären und organisieren dann den Einsatz. Dadurch geht Zeit verloren. Auch entfalle jetzt das Übermittlungsproblem "der stillen Post", so ein Sprecher.Die Fahrgäste werden darauf hingewiesen, dass die Polizei auf diesen Bahnhöfen live mitguckt. Auf den BVG-Schildern mit dem Schriftzug "Dieser Bahnhof wird zu Ihrer Sicherheit per Video kontrolliert" prangt das Polizeiemblem. Zudem steht die Telefonnummer des Bürgertelefons auf den Schildern. Die Polizei erhofft sich davon auch eine abschreckende Wirkung, Straftaten gar nicht erst zu begehen.


Dirk Jericho / DJ
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