Berliner Woche erneut mit Zeitungspreis ausgezeichnet

Moderatorin Dagmar Binder, Görge Timmer, Bodo Krause, Helmut Herold und BVDA-Präsident Alexander Lenders bei der Preisverleihung. (Foto: Christian Hahn)
 
Görge Timmer: "Wir haben in Auflage, Zustellqualität und Inhalte investiert und die Berliner Woche zu einer starken lokalen Marke entwickelt." (Foto: Hahn)

Berlin. Jede Woche setzen wir alles daran, eine Zeitung zu machen, die den Nerv der Berliner trifft, weil sie ganz nah an den Themen dran ist, die vor Ort interessieren.

Dass uns dies sehr gut gelingt, wurde uns jetzt erneut bestätigt. Im Rahmen der BVDA-Frühjahrstagung wurde uns nun schon zum zweiten Mal der Zeitungspreis "Durchblick" für Bürger- und Verbrauchernähe (2. Platz) überreicht. Darauf sind wir stolz, vor allem, weil der Berliner Wochenblatt Verlag der erste Verlag ist, der den Preis zum zweiten Mal erhalten hat. Den ersten "Durchblick" bekamen wir vor sechs Jahren. Seitdem haben wir die Zeitung auf vielen Gebieten weiterentwickelt: Wir haben neue Lokalausgaben geschaffen, dem Layout ein frischeres Aussehen gegeben und die Qualität der lokalen Berichterstattung verbessert. Wir haben die Auflage vergrößert und die Zeitung auf das handliche Tabloidformat verkleinert. Wir haben bürgerschaftliches Engagement als wichtiges Thema erkannt und dafür auf der Seite "Berlin engagiert" einen festen Platz geschaffen. Wir haben neue Anzeigenformate entwickelt und unseren Internetauftritt komplett überarbeitet. Der erneute "Durchblick" ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und Ansporn für uns, die Bedürfnisse von Lesern und Kunden auch weiterhin ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen.

Die Begründung der Jury

vorgetragen von Oscar Tiefenthal,
Leiter der Evangelischen Journalistenschule Berlin



Der 2. Preis 2012 geht an die Berliner Woche. Die Berliner Woche erscheint jeden Mittwoch in 33 Ausgaben für alle Berliner Ortsteile - in einer Gesamtauflage von über 1,5 Millionen Exemplaren. Das sind beeindruckende Zahlen. Sie verweisen auf eine gewaltige redaktionelle und logistische Leistung, die nur ein hoch engagiertes Team Woche für Woche leisten kann.

Beeindruckt ist man aber auch persönlich, wenn man eine Ausgabe der Berliner Woche durchgeblättert hat. Konsequent belegen die Themenauswahl und die Bilder, wofür die Berliner Woche an erster Stelle steht: Für das "Lokale", das Leben im Wohnumfeld, im Kiez, im Stadtteil. In der Millionenmetropole ist sie "meine Lokalzeitung" - so steht es als Positionierung im Titelkopf - und das heißt: Nahe bei den Menschen sein!

Im pulsierenden Berlin ist der Medienwettbewerb groß. Eine kostenlose Zeitung im Briefkasten kann da nur Beachtung finden, wenn sie konsequent gut gemacht ist. Sie muss alles daran setzen, eine eigene "Zeitungsmarke" zu sein. Das erfüllt die Berliner Woche - vom Titel über die klare Blattstruktur mit den zwei großen Seitenstrecken für "Lokales" und den verbraucherorientierten "Wochenmarkt" bis zur letzten Seite: Die heißt "Berlin engagiert". Es ist der feste Platz für Reportagen und Nachrichten zum "bürgerschaftlichen Engagement". In der Berliner Woche ist dieses Thema zu Hause. "Bürgernähe" wird hier ganz direkt medial umgesetzt.

Der Preis

"Durchblick" nennt sich der Preis für Bürger- und Verbrauchernähe, den der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) seit 2005 vergibt. In diesem Jahr hatten sich wieder rund 100 Titel aus ganz Deutschland beworben. Mit dem "Durchblick" erhält die Berliner Woche ein Preisgeld von 5000 Euro, das zur Unterstützung von sozialen Projekten verwendet werden soll.

Helmut Herold / hh
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