Bürger früher beteiligen

Berlin. Dialogverfahren zu großen stadtpolitischen Themen, die allein vom Senat gesteuert und verantwortet werden, bringen nicht die bestmöglichen Ergebnisse und die größtmögliche Akzeptanz. So steht es in einem Konzeptpapier der Stiftung Zukunft Berlin, das am 11. Juni vorgestellt wurde. Die Stiftung setzt sich deshalb für eine neue Form der Beteiligung der Bürger an Entscheidungsprozessen ein. Dazu soll es öffentlich arbeitende Foren geben, in denen Entscheidungsträger und Bürger frühzeitig Entwicklungsziele und die Machbarkeit von Maßnahmen erörtern sowie gemeinsam nach Lösungen suchen. Die Entscheidungsbefugnis der demokratischen Gremien bleibe dabei unangetastet, heißt es im Konzeptpapier. Ziel sei im Gegenteil eine Stärkung der Parlamente durch eine höhere Qualität bei der Entscheidungsvorbereitung. Mehr Informationen gibt es auf www.stiftungzukunftberlin.eu.


Helmut Herold / hh
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