BVG lädt Anwohner und Gewerbetreibende zur Versammlung

Mitte. Am 10. Februar findet die nächste Anwohnerversammlung zu den Bauarbeiten auf der Invalidenstraße statt. Steffen Fiedler, BVG-Projektleiter für die Invalidenstraße, wird über den aktuellen Stand der Arbeiten berichten und darüber informieren, mit welchen Arbeiten es auf der Kreuzung Chausseestraße weitergeht.

Die Chausseestraße ist hier seit Sommer gesperrt, weil die BVG den U6-Tunnel abdichten muss, bevor die neue Invalidenstraße gebaut und Tramgleise verlegt werden können. Demnächst werden auch die Bauarbeiten zwischen Gartenstraße und Chausseestraße forciert. Wie Fiedler sagte, sollen jetzt auch die Logos der ansässigen Gewerbetreibenden auf die Bauzaunplanen kommen. Das ist eine Forderung der von der Megabaustelle Invalidenstraße betroffenen Gewerbetreibenden, die sich im November zur Interessengemeinschaft "Existenzen bewahren" zusammengeschlossen haben.

Der Senat lässt die Invalidenstraße vierspurig ausbauen und verlängert die Straßenbahn vom Nordbahnhof bis zum Hauptbahnhof. Das Projekt ist seit Jahren umstritten. Zuletzt gab es Proteste, weil es zu langsam vorwärts ging.

Zwischen Friedrich-List-Ufer am Hauptbahnhof und Schwarzem Weg am Bauministerium sind Straße und Tramgleis bereits fertig. "Bedingt durch die gute Witterung gehen die Arbeit gut voran", schrieb Fiedler dem IG-Vorsitzenden Daniel Hinze. Die neue, 2,3 Kilometer lange Tramstrecke zwischen Nordbahnhof und Alt-Moabit inklusive Straßenneubau soll im August 2015 fertig sein. Das Gesamtprojekt kostet 66 Millionen Euro.

Details unter www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/invalidenstr/de/bau.shtml. Die Infoveranstaltung am 10. Februar beginnt um 19 Uhr und findet im Hotel i31 in der Invalidenstraße 31 statt.

Dirk Jericho / DJ
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