Charité erinnert an Opfer der Nazidiktatur

Mitte. Im Rahmen des Projekts "GeDenkOrt.Charité - Wissenschaft in Verantwortung" hat die Charité eine weitere Gedenksäule aufgestellt. Die Gedenksäulen des Berlinprojektes "Zerstörte Vielfalt" geben einen Einblick in die Schicksale der vielen während des Nationalsozialismus vertriebenen und zu Tode gekommenen Ärzte, Wissenschaftler und Mitarbeiter der Charité.

Bisher sind über 180 von ihnen namentlich bekannt. Auf der jetzt neue aufgestellten Gedenksäule werden die Lebenswege von Vertriebenen nachgezeichnet: des Chirurgen Moritz Borchardt, des Physiologen Wilhelm S. Feldberg, des Kinderarztes Heinrich Finkelstein, des Rechtsmediziners Paul Fraenckel, des Radiologen Paul Lazarus sowie der Krankenschwester Elisabeth Wucke.

Die Säulen stehen vor dem Lehr- und Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät CharitéCrossOver (CCO) am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1.

Texte und Bilder sowie Informationen zu den Charité-Säulen im Internet unter http://gedenkort.charite.de.

Dirk Jericho / DJ
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