Das lange Warten auf das Kindergeld

Friedrichshain-Kreuzberg. Horst-Kevin G. (21) stand seit Februar vergangenen Jahres Kindergeld zu. Seine Mutter hatte den Anspruch auf Kindergeld an ihn abgetreten, damit er auf eigenen Füßen stehen kann.Doch die Familienkasse Süd weigerte sich, die Leistung an ihn auszuzahlen. Statt Kindergeld erhielt Horst-Kevin daher zunächst Hartz-IV-Leistungen vom Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg. Im August begann er dann ein Praktikum bei einem Betrieb, das im Oktober in einen Lehrvertrag mündete. Ab August stellte das Jobcenter seine Zahlungen ein. Doch die Familienkasse zahlte noch immer kein Kindergeld.

Schließlich bat seine Mutter Melanie G. die Kummer-Nummer um Hilfe. Das Büro des CDU-Abgeordneten Niels Korte machte die Familienkasse auf die missliche Lage des 21-Jährigen aufmerksam und bat um Überprüfung des Falles. Vor allem wollte es wissen, welche Möglichkeiten Horst-Kevin hätte, um die Auszahlung des Kindergeldes zu beschleunigen. Innerhalb von vier Wochen meldete sich Melanie G. per E-Mail, dass ihr Sohn Horst-Kevin jetzt Kindergeld erhalte und sich seine finanzielle Lage bereits entspannt habe.

Sie haben ein Problem mit Ämtern und Behörden? Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Berliner Woche helfen. Die Kummer-Nummer erreichen Sie unter 23 25 28 37 (Di und Do 14.30-16.30 Uhr) oder E-Mail: kontakt@kummer-nummer.de

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