Der Pianist Daniil Trifonov debütiert in Berlin

Der 22-jährige russische Pianist Daniil Trifonov spielt am 8. Mai Werke von Schubert und Chopin. (Foto: Alexander Ivanov)

Tiergarten. Das "Debüt im Deutschlandradio Kultur" gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen in Deutschland. Seit 1959 präsentiert die Reihe junge hoffnungsvolle Talente auf dem Gebiet der klassischen Musik.

Zu den Debütanten gehörten Musiker, die heute zu den bedeutendsten ihres Faches zählen, wie zum Beispiel Daniel Barenboim, Simon Rattle oder Cecilia Bartoli. Eine große Zukunft, die noch vor dem jungen russischen Pianisten Daniil Trifonov liegt. Doch sein bisheriger Werdegang lässt Großes erwarten. Der 1991 geborene Trifonov begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Er studierte am Moskauer Gnessin Institut und am Cleveland Institute of Music. Seine ersten großen Erfolge feierte der junge Pianist in der Spielzeit 2010/2011. Innerhalb weniger Monate gewann er Preise bei drei der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe in Warschau, Tel Aviv und Moskau. Inzwischen reißen sich Konzertveranstalter um den 22-Jährigen. Er debütierte unter anderem bei den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic.

Am 8. Mai gibt er nun sein "Debüt im Deutschlandradio Kultur". Er wird Franz Schuberts Sonate für Klavier B-Dur und Frédéric Chopins 24 Préludes im Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, zu Gehör bringen.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es an der Kasse der Philharmonie, bei Theaterkassen und an der Abendkasse und können reserviert werden unter 85 03 68 21.

Hendrik Stein / st
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