Eröffnung der Plansche am Nordbahnhof verschoben

Noch kein Wasseranschluss: Die Plansche öffnet frühestens Ende Juli. (Foto: Dirk Jericho)

Mitte. Aus der für Ende Juni angekündigten Eröffnung der neuen Plansche am Nordbahnhof wird wieder nichts. Die Rasensprenger drehen sich, Landschaftsbauer wuseln in dem neu gestalteten Park an der Invalidenstraße. Die drei bunten Spritzfische aus Beton sind mit schwarzer Folie eingewickelt. Bauzäune verdecken die Spielgeräte. Die Baufirma hat Angst, dass die Skulpturen noch vor der Abnahme des Wasserspielplatzes demoliert oder beschmiert werden könnten.

Doch wie es aussieht, dauert es noch eine Weile, bis Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) das rote Band durchschneiden kann. Der Ende Mai avisierte Eröffnungstermin Ende Juni wurde um vier Wochen auf den 25. Juli verschoben.

Grund ist unter anderem der Asphaltbelag, auf dem die Spritzfische und Edelstahlduschen stehen. Er ist viel zu rau und scharfkantig, sodass Kinder sich verletzten könnten. Die Baufirma muss jetzt den Belag irgendwie glätten. Ein anderes Problem ist der noch fehlende Wasseranschluss. Die Invalidenstraße ist derzeit Totalbaustelle. Die Wasserbetriebe verlegen hier neue Leitungen. Der Planschepark sollte eigentlich Ende Mai angeschlossen werden. Jetzt gehen die Planer davon aus, dass dies bis Ende Juni geschieht. Erst danach können die Wassersprühsäulen und Wasserduschen installiert werden, so Planerin Sabine Fieblinger. Die notwendigen Einstellarbeiten und Probeläufe dauern noch einmal drei Wochen. Zum Schluss muss das Gesundheitsamt den Spielplatz abnehmen. Ursprünglich sollte der Planschepark, der nach Plänen von Architekt Frank von Bargen gestaltet wird, Ende 2013 fertig sein. Doch beim Abriss des alten Beckens wurde teerhaltige Dichtungspappe entdeckt. Die Bauarbeiten waren drei Monate unterbrochen, weil Schadstoffgutachten erstellt und ein Sicherungskonzept erarbeitet werden mussten.


Dirk Jericho / DJ
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