Gedenktafel für jüdische Gehörlose

Mitte.In der Rosenstraße erinnert jetzt eine Informationstafel an das Schicksal jüdischer Gehörloser in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Tafel der Berliner Geschichtsmeile ist die erste in Berlin, auf der die Informationen auch in internationaler Gebärdensprache aufbereitet sind. In der Rosenstraße 2-4 befand sich der Sitz des Vereins zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands. Der 1896 gegründete Zusammenschluss wurde 1936/37 durch die Nationalsozialisten aufgelöst. Viele gehörlose Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Kulturstaatssekretär André Schmitz dankte bei der Enthüllung am 25. November dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland, Mark Zaurov, für sein Engagement. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte hat die Tafel finanziert.


Dirk Jericho / DJ
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