Hilfsprojekt der Gebewo gibt es an der Tieckstraße seit zehn Jahren

Mitte. Die Notübernachtung für Frauen in der Tieckstraße 17 platzt aus allen Nähten. Wie Lina Antje Gühne, Sprecherin der gemeinnützigen Sozialfirma Gebewo sagte, ist die Nachfrage in den letzten Jahren stetig gestiegen. Jeder zweite Frau müssen die Betreuer wieder wegschicken.

"Wir haben große Schwierigkeiten, die Frauen anderweitig angemessen unterzubringen", so Gühne. Die Gebewo hat 20 Projekte für Wohnungslose wie zum Beispiel das Kältehilfetelefon. Die Notübernachtung für Frauen in der Tieckstraße 17 sei das "einzige ganzjährig geöffnete frauenspezifische niedrigschwellige Hilfeangebot in Berlin". In dem Haus gibt es neun Betten. Die Frauen können duschen, gemeinsam Abendessen und am nächsten Morgen frühstücken. Zwei Sozialarbeiter beraten zu Hilfsangeboten. Zum zehnjährigen Jubiläum haben Sozialstaatssekretär Dirk Gerstle und Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth am 11. Dezember die Einrichtung besucht. In der Notübernachtung haben in den letzten zehn Jahren 1549 Frauen geschlafen. Es wurden 3958 Beratungsgespräche geführt und 45.626 Mahlzeiten ausgegeben.

Die Notübernachtung für Frauen in der Tieckstraße 17 öffnet täglich um 19 Uhr und schließt um acht Uhr am Morgen.

Dirk Jericho / DJ
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