Imposante Beleuchtung mit Unterbrechungen

Mitte. In diesem Jahr hat die beeindruckende Lichterschneise der illuminierten Bäume Unter den Linden eine große Lücke. Statt wie bisher 270 große Lindenbäume leuchten abends zwischen Brandenburger Tor und Bebelplatz nur noch 216 Bäume.

Der Sponsor Vattenfall kann nicht mehr Bäume mit den Lichterketten behängen lassen, weil sie nicht mehr da sind. Auf Berlins berühmtesten Boulevard wurden Anfang des Jahres rund um die Kreuzung Friedrichstraße 54 alte Lindenbäume gefällt. Sie mussten weg, weil die BVG hier in den kommenden Jahren den Kreuzungsbahnhof mit der U-Bahnlinie 6 für die U5-Verlängerung vom Alex zum Brandenburger Tor baut. Damit das Weihnachtsfeeling an der Kreuzung nicht völlig unterbrochen wird, sollen an den Bauzäunen LED-Lichtsterne in unterschiedlichen Größen montiert werden. Wie Vattenfall erklärte, werde in diesem Jahr der Stromverbrauch auf ein Viertel des bisherigen Verbrauchs für die Weihnachtsbeleuchtung reduziert. Das liegt daran, dass für die Leuchtbandkette erstmals modernste LED-Technik verwendet wird. Strom wird auch gespart, weil die Lichterkette wegen der fehlenden Linden mit 60 Kilometern Länge auch 20 Kilometer kürzer ist als bisher. Die Linden-Lichtshow startet am 19. November und leuchtet bis zum 1. Januar. Die Händler der Friedrichstraße finanzieren auch wieder die weihnachtliche Beleuchtung der Einkaufsmeile zwischen Zimmerstraße und Weidendamm.
Dirk Jericho / DJ
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