Kleidercontainer ohne Regeln

Noch ist ungeklärt, an welchen öffentlichen Orten im Bezirk die Container stehen dürfen. (Foto: Liptau)

Mitte. Im Februar dieses Jahres hatte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das Bezirksamt damit beauftragt, in einem Konzept die Aufstellungsorte von Altkleidercontainern festzulegen.

Auf Nachfrage in der BVV teilte der zuständige Stadtrat Carsten Spallek (CDU) nun schriftlich mit, dass das entsprechende Verfahren derzeit noch "in Vorbereitung zur Umsetzung" sei.

Die BVV hatte Spalleks Verwaltung eigentlich aufgefordert, bis April 60 bis 120 Standorte im gesamten Bezirk auszuwählen, an dem Kleidercontainer stehen dürfen. Im Anschluss daran sollte in einem Ausschreibungsverfahren geklärt werden, welche Organisationen oder Initiativen überhaupt Container aufstellen dürfen. Das sollte eigentlich bis Oktober abgeschlossen sein. Mit dem Vorstoß will das Bezirksgremium das "wilde" Aufstellen von Containern im öffentlichen Straßenland unterbinden.

Spallek scheint es mit der Umsetzung des Beschlusses nicht besonders eilig zu haben. Auf die mündliche Anfrage der SPD-Verordneten Martina Matischok-Yesilcimen, wann denn mit der Umsetzung zu rechnen sei, antwortete der Stadtrat: "Eine konkrete Terminierung ist nicht möglich."


Ralf Liptau / flip
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