Lange Nacht in der Staatlichen Münze Berlin

In der Glaspyramide an der Ollenhauerstraße 97 in Reinickendorf hat die Staatliche Münze Berlin ein sehenswertes Museum eingerichtet. (Foto: Caspar)

Reinickendorf. Die Staatliche Münze Berlin lädt zur Langen Nacht der Museen am 31. August und zur Besichtigung des Traditionsbetriebs an der Ollenhauerstraße 97 ein.

Wer möchte, kann sich zwischen 18 Uhr und Mitternacht mit der Fertigung von Münzen und Medaillen vertraut machen und Fragen rund um die Berliner Münzgeschichte stellen. Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich als Münzmeister zu betätigen und auf einer historischen Spindelpresse unter fachlicher Anleitung eine Erinnerungsmedaille zu prägen. Alle 15 Minuten würden Besuchergruppen an ausgewählten Stationen in der Geldfabrik Produktionsprozesse gezeigt, so Münzstättenleiter Andreas Schikora. Sie könnten dann beobachten, wie aus blitzblanken Metallscheiben Euro- und Centmünzen entstehen. Ab 20.30 Uhr gibt es eine Diskussion über die Zukunft des Eurobargeldes. Er möchte bei dieser Gelegenheit auch über das Schicksal der Kleinmünzen sprechen. Im betriebseigenen Museum, das in einer Glaspyramide am Eingang der Staatlichen Münze Berlin untergebracht ist, kann man außerdem früher genutzte, jetzt sorgsam restaurierte Maschinen und Geräte betrachten. Die Staatliche Münze Berlin ist gut vom Kurt-Schumacher-Platz mit dem Bus zu erreichen, außerdem steht den Gästen eine im Rahmen der Langen Nacht speziell eingerichtete Buslinie der Route 5 Reinickendorf zur Verfügung.


Helmut Caspar / HC
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