Makellose Haut: Flecken einfach wegschminken

Ingrid S. (75) geht es wie vielen älteren Menschen: Durch Einnahme von Blutverdünnern bekommt sie schnell unansehnliche Blutergüsse an den Unterarmen, vor allem, wenn sie sich gestoßen hat. Kosmetiker René Koch demonstriert, wie einfach das Abdecken mit Camouflage ist. (Foto: Dieter Stadler)

Medizinische Entwicklung, gesündere Lebensweise und Fortschritte in der Altersforschung lassen uns immer älter werden. Aber viele Medikamente für Menschen über 60, wie Blutverdünner, Cortison oder Antibiotika hinterlassen oft Nebenwirkungen auf der Haut.

Bei regelmäßiger Einnahme von Marcumar und ähnlichen Präparaten können sich bei kleinsten Stößen während der Hausarbeit blaulila Blutergüsse (Hämatome) unter der Haut bilden. Oder nach langfristiger Cortison-Verwendung kann die behandelte Region sensibler werden und unschöne rote Äderchen, eine sogenannte Couperose, entwickeln. Lichtbedingte dunkle Alters- und Pigmentflecken kommen manchmal nach Antibiotika-Einnahme in Verbindung mit Sonnenlicht oder Solarium vor, da ältere Haut lichtdurchlässiger wird. Hier kann eine kosmetische Camouflagebehandlung optische Abhilfe schaffen. Je nach Hautton und Fleckfarbe sollten diese Stellen vor dem Camouflieren mit einer Komplementärfarbe neutralisiert werden, rät der Kosmetik-Experte René Koch.

Welche Farbe, welcher Trick?
Bei roten Flecken: Grün
Bei blaulila Flecken: Orange
Bei Braunen: Gelb

Danach wird der entsprechende Hautton appliziert. Dafür eignet sich am besten ein fester Microfaserpinsel. Um stets die richtige Abdeckfarbe zur Hand zu haben, empfiehlt René Koch eine Camouflagepalette mit Haut- und Komplementärfarben in einer Box. Darüber etwas Fixierpuder und alles ist schwitz-, wisch- und wasserfest. Damit sind Hautflecken vor Alltagsgaffern unsichtbar. Lassen Sie sich in der Apotheke, der Drogerie oder von ihrer Kosmetikerin beraten, wenn normales Make-up versagt.
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