Mitarbeiter von lekker Energie testen Ökomopeds

Fünf Mitarbeiter des Energielieferanten lekker fahren mit dem E-Roller zur Arbeit. (Foto: lekker Energie)

Mitte. Die Firma lekker Energie am Nordbahnhof will Kunden zukünftig auch Elektroroller anbieten. Die gelben Mopeds in Firmenfarbe stehen auf dem Gehweg vor der lekker-Zentrale in der Invalidenstraße Ecke Gartenstraße. Fünf Mitarbeiter testen derzeit die umweltfreundlichen E-Roller und fahren damit zur Arbeit.

"Wir wollen zunächst im eigenen Haus lernen und Erfahrungen sammeln", sagt lekker-Sprecherin Heike Klumpe. Nach einer Auswertung der Testphase will die Stromfirma auch ihren Kunden ein Angebot für die Elektromopeds machen. Für die eigenen Mitarbeiter übernimmt lekker Energie 25 Prozent der monatlichen Leasingkosten von rund 65 Euro. Die E-Roller können die Mitarbeiter zudem kostenlos in der Unternehmenszentrale mit Ökostrom aufladen. Aber auch für jeden anderen, der sich Elektromoped kauft, lohnt sich das. Der Stromverbrauch auf 100 Kilometern beträgt rund fünf Kilowattstunden. Das sind bei bundesweit durchschnittlich 25 Cent pro kWh nur 1,25 Euro. Zum Vergleich: Ein Benzinroller verbraucht zirka drei Liter Benzin. Beim aktuellen Spritpreis von rund 1,60 Euro sind das 4,80 Euro für 100 Kilometer.

Branchenexperten wie Emco, der größte E-Roller-Hersteller Deutschlands, gehen davon aus, dass bisher nur rund 2500 E-Roller auf deutschen Straßen unterwegs sind. Wie bei den Elektroautos dürfte die überwiegende Mehrheit davon von Unternehmen zugelassen worden sein. Ein E-Roller kostet etwa 3000 Euro. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 1500 Watt reicht für 50 Kilometer. Die Batterie kann man herausnehmen und in der Wohnung an jeder 230 Volt Steckdose laden.


Dirk Jericho / DJ
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