Neue Ausstellung im Museum für Kommunikation

Idealisierte Schönheit. (Foto: MFK)

Mitte. Die neue Ausstellung im Museum für Kommunikation "Bin ich schön?" hält den Besuchern den Spiegel vor. Ein prüfender Blick in den Spiegel, ein Griff in die Frisur, noch etwas Rouge für die Wangen: Der Wunsch zu gefallen ist uralt und hält uns ein Leben lang auf Trab. Was aber ist eigentlich schön? Wer definiert, was schön ist? Und wie weit treibt uns das Diktat der Schönheit?

Die Ausstellung "Bin ich schön?" widmet sich den vielfältigen Aspekten rund um die Macht und das Machen von Schönheit. Von den Paarungskriterien bei Mensch und Tier über mathematische Formeln der Ästhetik bis hin zu universalen Schönheitsmerkmalen: Auf rund 500 Quadratmetern beleuchtet "Bin ich schön?" biologische und kulturelle Grundlagen von Attraktivität. Die Ausstellung benennt und hinterfragt medial konstruierte Schönheitsideale sowie moderne Digitaltechniken und nimmt auch die Schattenseiten des heutigen Schönheitskults in den Blick. Dabei bietet sie die Möglichkeit, sich interaktiv mit der eigenen und auch der Schönheit anderer auseinanderzusetzen. So können die Besucherinnen und Besucher ihr Gesicht morphen, ihre Stimme modulieren oder ihr ästhetisches Empfinden auf Suche nach dem Goldenen Schnitt erforschen. Am Ende jedoch liegt Schönheit - glücklicherweise - immer noch im Auge des Betrachters.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Workshops, Lesungen und Kinderaktionen.

Die Ausstellung "Bin ich schön?" ist bis 23. Februar zu sehen im Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16. Geöffnet ist Di 9-20 Uhr, Mi-Fr 9-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei Euro. Informationen zum Begleitprogramm: www.mfk-berlin.de.

Manuela Frey / my
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