Planer stellen aktuellen Stand vor

Verkehrschaos auf der Invalidenstraße zwischen Chausseestraße und Nordbahnhof. (Foto: Dirk Jericho)

Mitte. Die Senatsbauverwaltung und die BVG laden am 30. September um 18 Uhr Anwohner und Gewerbetreibende zu einer Informationsveranstaltung zur Dauerbaustelle Invalidenstraße.

An dem Abend wollen die Projektsteuerer die Baumaßnahme erläutern, detailliert über den Zeitplan sprechen und Fragen der Anwohner beantworten. Seit über zwei Jahren ist die Invalidenstraße Dauerbaustelle. Der Senat lässt die Invalidenstraße vierspurig ausbauen und verlängert die Straßenbahn vom Nordbahnhof bis zum Hauptbahnhof. Das Projekt führt zu massiven Verkehrsbehinderungen. Händler haben mit Umsatzeinbußen zu kämpfen, Anwohner leiden unter der andauernden Lärmbelästigung und dem Verkehrschaos. Ende August wurde auch noch die Kreuzung Chausseestraße / Invalidenstraße für ein Jahr gesperrt, weil die BVG den alten U6-Tunnel unter der Chausseestraße abdichten muss. Die Arbeiten stehen seit Jahren in der Kritik. Die Betroffenen werfen den Verantwortlichen mangelnde Baukoordinierung vor. Die Planer berichten vor allem über den aktuellen Baustand und die Tätigkeiten bis zum Jahresende und die Arbeiten im Bereich zwischen Chausseestraße und Nordbahnhof. Diese werden mit dem Leitungsbau zur Zeit intensiviert, um ab nächstem Frühjahr mit den Gleis- und Straßenbauarbeiten zu beginnen. Damit erhöhen sich am östlichen Ende der 2,3 Kilometer langen Tramstrecke zwischen Nordbahnhof und Alt-Moabit die Behinderungen für viele Anlieger und Gewerbetreibende, weil es in diesem Bereich die meisten Geschäfte und Wohnhäuser gibt. Das insgesamt 66 Milionen Euro teure Gesamtprojekt soll im August 2015 fertiggestellt werden. Details zum Invalidenstraßen-Neubau unter www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/invalidenstr/de/bau.shtml. Die Infoveranstaltung findet im VKU-Forum in der Invalidenstraße 91.


Dirk Jericho / DJ
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