Polizei bittet um Mithilfe

Von Karsten Lorenz fehlt seit dem späten Abend des 15. Februar jede Spur. (Foto: Polizei)

Lichtenberg. Der 50-jährige Karsten Lorenz wird seit dem späten Abend des 15. Februar vermisst. Die Polizei schließt ein Gewaltverbrechen nicht aus und bittet um Mithilfe.

Der Heinersdorfer Lorenz ist Lokführer und hatte am 15. Februar gegen 23.10 Uhr seinen Triebwagen am Bahnhof Lichtenberg an die Folgeschicht übergeben und seine Arbeit beendet. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Mann wie gewohnt nach Arbeitsschluss im nahe gelegenen Service-Büro in der Eitelstraße in Rummelsburg umzog und dann mit seinem Fahrrad den Heimweg antrat. Zwischen 23.20 Uhr und 23.50 Uhr verliert sich die Spur von Karsten Lorenz. Weil er jedoch laut Polizeiermittlungen mit dem Fahrrad eher sportlich unterwegs war, wird vermutet, dass er sich zu diesem Zeitpunkt in der Umgebung des Rosenfelder Rings in Friedrichsfelde oder der Rhinstraße in Alt-Hohenschönhausen befunden haben muss. Karsten Lorenz ist etwa 1,93 Meter groß, sportlich, trägt sehr kurze dunkelblonde Haare mit hohem Stirnansatz und ein schwarzes Metallbrillengestell mit ovalen Gläsern. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug Lorenz wohl schwarze Radkleidung samt schwarzem Rucksack mit der Aufschrift "ODEG". Er war mit einem schwarzen 28er Trekkingrad des Modells "Steven Galant" und Sicherheitsreflektoren unterwegs. Der Gepäckträger ist rot-braun.

Wer Angaben zum Verbleib des Gesuchten machen kann oder in der Umgebung des Rosenfelder Rings oder der Rhinstraße etwas gesehen oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes unter 46 64 91 14 01 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Karolina Wrobel / KW
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