Premiere des Dokumentarfilms ART WAR über Kunst als Waffe

Regisseur Marco Wilms bei der Arbeit. (Foto: Heldenfilm)

Mitte. Am 12. Januar um 20 Uhr feiert der Film ART WAR des deutschen Regisseur Marco Wilms in der Volksbühne Kinostartpremiere.

Der Dokumentarfilm erzählt von Kunst und Krieg, Graffitos und die Rückeroberung der Straßen nach der Diktatur Mubaraks. Kunst ist die Waffe der Protagonisten des Films, ihre großformatigen Graffitis und Gemälde erzählen von Unterdrückung und Aufbruch. Der Film beschreibt die kreative und explosive Kraft der Kunstszene nach dem arabischen Frühling 2011 bis zum Sturz Präsident Mursis und der Muslimbrüder 2013.

WAR ART ist die Geschichte der jungen Ägypter des arabischen Frühlings, die mit neuartiger Schöpfungskraft, haushohen Graffitos oder rebellischer Musik versuchen, ihre Revolution vor dem Untergang zu retten. Der Film folgt den revolutionären Künstlern durch zweieinhalb Jahre postrevolutionäre Anarchie und zeigt, wie die Künstler ihre Kunst als wirkungsvolle Waffe im Kampf für ihre unvollendete Revolution zu nutzen. Elektropunk und Rap liefern den Soundtrack zum Lifestyle der ägyptischen Revolutionsjugend. Gegen einen der Protagonisten, Hamed Abdel-Samad, haben radikale Moslems die Fatwa ausgesprochen und zur Tötung ausgerufen. Hamed Abdel-Samad lebt seitdem unter Polizeischutz in Deutschland.

Nach dem 90-minütigen Film spielen DJ‘s den Sound der ägyptischen Revolutionsjugend , wie es in der Einladung heißt.

Regisseur Marco Wilms und sein Team kommen ebenfalls zur Premiere. ART WAR startet zum Jahrestag der ägyptischen Revolution am 25. Januar bundesweit in den Kinos. Auf dem internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig wurde Marco Wilms für ART WAR mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet.

Informationen zum Film unter www.missingfilms.de.

Dirk Jericho / DJ
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