Senat startet mit Modellprojekt in Mitte

Mitte. Der Senat testet an der Kreuzung Brunnenstraße/Anklamer Straße eine sogenannte Count-Down-Ampel für Fußgänger. Wenn die Ampel auf Rot schaltet, zeigt ein abnehmender Balkenverlauf, wie viel Zeit zum Verlassen der Kreuzung bleibt, bevor die Autos losfahren.

In anderen Ländern gibt es Systeme, bei denen Ziffern runterzählen. Die drei Count-Down-Ampeln in Mitte und in Charlottnburg-Wilmersdorf am Olivaer Platz und am Fehrbelliner Platz sind der letzte Teil des Modellprojektes "Fußverkehrsfreundliche Ampeln" der Senatsbauverwaltung. Es gibt auch Varianten mit grün- oder rotblinkenden Ampeln. Nach der Testphase soll im nächsten Jahr die Auswertung zeigen, welches Ampelsystem am besten für die Fußgängersicherheit geeignet ist. "Erste Zwischenergebnisse zeigen eine positive Resonanz auf die neuen Signale. Es gibt weniger Konflikte mit abbiegenden Fahrzeugen", heißt es aus der Baubehörde. Die neuen Signale würden auch sicherer empfunden. Bis 2016 sollen im Rahmen der Fußgängerstrategie des Senats zehn Modellprojekte zur Förderung des Fußverkehrs umgesetzt werden. Außerdem sollen bis 2020 alle wesentlichen Fußverkehrsverbindungen und Gehwege an Kreuzungen und Einmündungen barrierefrei gemacht werden.
Informationen zu den Modellvorhaben und weitere Projekte der Fußverkehrsstrategie unter www.berlin.de/weitergehen.

Dirk Jericho / DJ
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