Teure "Living Suites" in der Chausseestraße

Living 108: Die Baulücke am U-Bahnhof Naturkundemuseum wird geschlossen. (Foto: Peach Property)

Mitte. Im Sommer beginnt die Schweizer Firma Peach Property, führender Entwickler von hochwertigen Wohnimmobilien, mit dem "hochwertigen Wohnprojekt Living 108".

Direkt am U-Bahnhof Naturkundemuseum in der Chausseestraße 108 baut die Peach Property Group 128 hochwertige Eigentumswohnungen. Über 40 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft. Ein Investor hat gleich zehn Wohnungen gekauft, wie Peach-Sprecher Hans Peter Koopmann sagt. Denn die noblen Wohnungen sind eine gute Kapitalanlage und lassen sich bestens an Gutverdiener vermieten. "Living Suites" nennen die Entwickler von Peach Property ihr Konzept, das bereits im 2011 fertiggestellten Haus "Living 106" direkt daneben in der Chausseestraße 106 gut funktioniert. Wohnen mit Service könnte man das auf deutsch nennen, was Businessleute suchen, die nur zeitweilig in Berlin sind. Das heißt, den Bewohnern werden Leistungen wie Reinigung, Wäscheservice, Ticketbeschaffung, Catering, Postannahme und mehr im Haus angeboten. Für die Investoren ein lohnendes Geschäft. Die Käufer blättern zwischen 3500 und 5850 Euro pro Quadratmeter für die Nobelwohnungen hin.

Im Frühjahr 2015 soll das Haus auf dem derzeitigen Parkplatz vor dem Ballhaus fertig sein. Es gibt Eigentumswohnungen und großzügige Penthouses mit Dachterrassen zwischen 30 und 130 Quadratmetern Größe; dazu drei Gewerbeeinheiten für Geschäfte und Cafes. In den schicken Häusern gibt es "Annehmlichkeiten wie Fitnesszonen und persönliche Services", heißt es beim Bauherren. Zur "eigenen Community Space" gehören neben dem Fitnessbereich eine gemeinschaftliche Dachterrasse. Die billigste Wohnung kostet 110 000, die teuerste 669 500 Euro. Entworfen wurde das Haus vom Büro Axthelm Architekten. Die Peach Property Group hat auch das Luxuswohnrojekt "yoo berlin" mit Designer-Appartements für Millionäre und das Vier-Sterne-Hotel "Am Zirkus 1" direkt neben dem Berliner Ensemble gebaut. Die Luxusbuden dort sind die teuersten Berlins und kosten bis zu 15 000 Euro pro Quadratmeter.


Dirk Jericho / DJ
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