Zeughausmesse für angewandte Kunst

Mitte. Vom 13. bis 16. Dezember findet im Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden 2, die 16. Zeughausmesse für Angewandte Kunst statt.

90 Künstler und Designer präsentieren und verkaufen Arbeiten aus ihren Werkstätten und Ateliers. Neu in diesem Jahr ist der Designwettbewerb Ingenious Creation. Aufgabe war es, nützliche und kunstvolle Gebrauchsgegenstände zu kreieren. In einer Sonderschau werden die acht besten Arbeiten gezeigt. Dazu gehören zum Beispiel Berliner Pflastersteine als Salz- und Pfefferstreuer von Sabine Martin oder ein Regal von Johannes Wittich, das man ohne Werkzeug durch einfaches Verschieben von vier Elementen immer wieder neu gestalten kann. Außerdem verleiht eine Fachjury zum neunten Mal auf der Zeughausmesse den Preis für Angewandte Kunst. Besucher können alle Gegenstände der angewandten Kunst auch kaufen. Die Preise liegen zwischen 20 und 2000 Euro. Ein Dutzend unterschiedlicher Gewerke gibt es auf der Zeughausmesse zu bestaunen. Veranstalter sind der Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg und das Deutsche Historische Museum.

Die Zeughausmesse findet seit 2004 im Schlüterhof im Zeughaus statt und ist eine der führenden Messen für zeitgenössische Gebrauchskunst. Sie hat am 13. Dezember von 13 bis 18 Uhr, am 14. und 15. Dezember von 10 bis 19 Uhr sowie am 16. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt (Museumseintritt) kostet acht, ermäßigt vier Euro (Jugendliche bis 18 Jahre frei). Alle Informationen unter www.zeughausmesse.de.

Dirk Jericho / DJ
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