Zum Champions-League-Finale gibts am Brandenburger Tor ein Fußballfest

Mitte. Die Straße des 17. Juni wird am 25. Mai zum schwarzgelbroten Farbenmeer. Hunderttausende feiern das deutsch-deutsche Finalspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

Es ist historisch und eine Sensation für die Fußballnation Deutschland. Erstmals haben es mit Bayern München und Borussia Dortmund zwei deutsche Teams ins Halbfinale der europäischen Königsklasse geschafft. Und dann das Wunder vollbracht, die spanischen Top-Clubs FC Barcelona und Real Madrid rauszuschießen. Wenn am 25. Mai das Finale der Bundesligagiganten im Londoner Wembley Stadion tobt, kreischen auch die Fans am Brandenburger Tor. Der Bezirk Mitte hat seine Unterstützung für die beantragte Fanmeile auf der Straße des 17. Juni bis Yitzhak-Rabin-Straße zugesagt. "Wir prüfen die Planungen mit Hochdruck und sind zuversichtlich, dass wir dank der guten Vorbereitungen die Fanmeile zeitnah genehmigen können", sagte Baustadtrat Carsten Spallek (CDU).

Veranstalter der Fanmeile ist die Wohlthat Entertainment GmbH, die schon mehrere Fanmeilen zur WM und EM sowie Silvesterpartys vor dem Brandenburger Tor organisiert hat. Vor dem Brandenburger Tor steht die Hauptbühne mit einer 80 Quadratmeter großen LED-Wand. Dazu kommen weitere vier Videowände entlang der Straße.

Am Rand stehen Dutzende Imbissbuden und Stände für Fanartikel. Auf der Bühne ist ein Showprogramm geplant. Es soll vier Eingänge geben, je zwei am Brandenburger Tor und auf der anderen Seite der Fanmeile 500 Meter weiter. Der Eintritt ist frei, man kann aber auch ein VIP-Ticket für 150 Euro kaufen und das Spiel bequem von der Tribüne am Brandenburger Tor genießen - Getränke und Grillbuffet inklusive.

Die Veranstalter beginnen am Donnerstag mit dem Aufbau, weil sie Freitag unterbrechen müssen. Dann läuft über die Fanmeile ein längst genehmigter Firmenlauf. Samstag geht der Aufbau weiter, ab 15 Uhr dürfen die Fans rein. Getrennt nach Anhängerschaft werden sie nicht.

Ein spezielles Sicherheitskonzept gibt es nicht. "Wer Fußball gucken will, kann rein", so eine Sprecherin. Sonntagmittag sind Buden, Bühnen und Leinwände verschwunden.


Dirk Jericho / DJ
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