Berlin macht sich schön: wirBERLIN ruft zum Aktionstag am 5. und 6. Mai auf

Wie wäre es, am Aktionstag eine Baumscheibe mit Blumen zu bepflanzen? Birke Preußler und Beate Ernst (v.l.) von wirBERLIN halten das für eine gute Idee. (Foto: wirBERLIN/Robin Ingold)
 

Berlin. Der Aktionstag „Berlin machen!“ soll in diesem Jahr erstmals im Frühjahr stattfinden. Der Verein wirBERLIN ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf, am 5. und 6. Mai ihr Wohnumfeld zu säubern und zu verschönern.

Wer ist wirBERLIN? Der Verein wirBERLIN ist Initiator des Aktionstages, der seit 2011 einmal im Jahr stattfindet. Ziel des Vereins ist es, bestehende Initiativen zu bündeln, mehr Aufmerksamkeit zu erreichen und auf diese Weise weitere Berlinerinnen und Berliner zu gewinnen, sich verantwortlich zu fühlen für ihre Stadt. Der Vereinsname ist Programm, wie wirBERLIN-Vorsitzende Beate Ernst erläutert: „Wir greifen das Wir-Gefühl der Berliner auf, ihr Interesse an einer liebens- und lebenswerten Stadt und ihre Bereitschaft, dafür etwas zu tun.“ Dieser Ansatz wird auch mit dem neuen Logo verdeutlicht.

Wie läuft ein Aktionstag ab? Nachbarn, Vereine und Schulen planen zunächst einmal, was sie am Aktionstag machen wollen. Zur festgelegten Uhrzeit treffen sie sich und legen los. Da gemeinsam alles viel mehr Spaß macht, wird die Aktion als sehr angenehm empfunden. Man lernt seine Nachbarn und andere Menschen näher kennen. Häufig sitzt man hinterher noch zusammen, plaudert und feiert.

Wie kann man mitmachen? Es gibt zwei Möglichkeiten mitzumachen. Entweder plant man eine eigene Aktion, gewinnt Mitstreiter und meldet die Aktion auf www.aktionstag2017.de an. Oder aber man schaut auf dieser Seite nach, ob es eine Aktion in der Nähe gibt, der man sich anschließen kann.

Warum ein Aktionstag im Frühjahr? Bei den bisherigen Aktionstagen im September ging es oft darum, nach dem Sommer die Grünanlagen und Spielplätze zu säubern. Das Ergebnis war sehenswert, aber nur von kurzer Dauer. Erst fielen die Blätter, dann der Schnee. Im Frühjahr besteht nun die Möglichkeit, nicht nur sauberzumachen, sondern auch neu zu gestalten, zu pflanzen, Spielgeräte zu reparieren, Bänke zu streichen. Alles Dinge, an denen man sich den ganzen Sommer über erfreuen kann. Außerdem baten Schulen um eine Verlegung, da sie eine Teilnahme im Frühjahr besser organisieren können. Schließlich korrespondiert der Aktionstag mit der europäischen Kampagne „Let´s clean up Europe“ (www.letscleanupeurope.de), die Mitte Mai ihren Höhepunkt findet.

Wer unterstützt den Aktionstag? Der Aktionstag hat inzwischen viele Unterstützer. Hier sind nur einige genannt: So hat sich die Wall gmbH bereit erklärt, das Siegermotiv des Kinder-Plakatwettbewerbes von wirBERLIN als Aufruf zum Aktionstag berlinweit zu plakatieren. Das Siegerbild wird bei einer Preisverleihung am 24. April bekannt gegeben. Von Anfang an dabei ist auch die BSR, die die Aktionen mit sogenannten Kehr-Paketen unterstützt und den gesammelten Müll wegfährt. Die Berliner Woche und das Spandauer Volksblatt sind seit dem ersten Aktionstag Medienpartner und informieren ihre Leser.

Warum heißt es eigentlich „Berlin machen“? Zugegeben, das Motto des Aktionstages klingt ungewohnt, als ob etwas fehlt. Gefälliger wäre „Berlin sauber machen“ oder „Berlin schöner machen“. Aber das würde aus Sicht der Initiatoren das Ziel zu sehr eingrenzen. „Berlin machen“ kann jeder auf seine Weise ergänzen. „Mach Berlin zu Deinem Ort, übernehme Verantwortung für das eigene Wohn- und Lebensumfeld. Darum geht es uns“, sagt Beate Ernst. „Wir wollen mit unseren Aktivitäten Menschen in unserer Stadt motivieren, BERLIN MACHER zu werden.“

Wo kann man sich informieren? Auf www.berlinmachen.de gibt es Informationen über den Verein, den Aktionstag sowie eine Karte mit allen angemeldeten Aktionen. hh
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