Investor mit sozialem Gewissen spendet 10.000 Euro für zwei Projekte

Spendenübergabe am Bauvorhaben „BE-Mitte“. Von links: Bürgermeister Christian Hanke (SPD), Rainer Pede, Sprachzentrum Berlin-Mitte, Kerstin Falk, Wir gestalten e.V. und Agnieszka Nyszler, Vorstand Project Immobilien. (Foto: Kahle)

Mitte. Schecks über jeweils 5000 Euro übergab Agnieszka Nyszler, Vorstand Projektentwicklung der Project Immobilien am 29. Juni an das Sprachförderzentrum Berlin-Mitte sowie das Projekt Kiezpatenschaften des Vereins „Wir gestalten“.

Die Project Immobilien Wohnen AG errichtet aktuell in der Rungestraße 21 im Rahmen des Vorhabens "BE Mitte" 123 Wohnungen. „Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen, und wollen unseren Erfolg teilen mit jenen, den es nicht so gut gehe“, betonte Nyszler. Diesem Anliegen diene die eigens dafür gegründete Stiftung Project Life.

„Dank der Spende können wir didaktische Materialien für die Fortbildung von Lehrern und Erziehern erstellen“, freute sich Rainer Pede, Leiter des Sprachförderzentrums, einer Einrichtung des Bezirks. Das Zentrum in der Turmstraße 75 widmet sich der Sprachförderung an Schulen und Kitas, vor allem in den 40 Lerngruppen für Flüchtlinge und Asylbewerber im Bezirk Mitte.

Der Verein „Wir gestalten“, Müllerstraße 14 a, engagiere sich mit Bildungs- und Freizeitangeboten für Kinder unterschiedlichster Kulturen und Religionen im Wedding, so Kerstin Falk. In Wedding betrage der Migrationsanteil der Bevölkerung 60 Prozent, bei Kindern und Jugendlichen sogar 85 Prozent. „Das Kiezcafé ist unser Netzwerkknoten“, erläuterte Falk. „Von hier aus werden Kontakte zu Ehrenamtlichen aufgebaut und Kinder in Eins-zu-Eins-Kiezpatenschaften sowie Nachhilfegruppen vermittelt.“ Die Betreuung und Qualifizierung ehrenamtlicher Paten sei personalintensiv und teuer.

Mittes Bürgermeister Christian Hanke (SPD) bedankte sich für die soziale Unterstützung. Der Bürgermeister unterstrich, dass er sich über jede neue Wohnung freue. Der Bezirk Mitte beherberge derzeit 356 000 Einwohner – Tendenz steigend. Neben zusätzlichen Wohnraum benötige die Stadt aber auch soziale Infrastruktur für jene, denen es nicht so gut gehe. Aufgabe der Kommunalpolitik sei es, Chancengleichheit zu schaffen. Dafür sorgten auch das Sprachförderzentrum Berlin-Mitte und das Projekt Kiezpatenschaften des Vereins „Wir gestalten“. m.k.

Weitere Informationen unter www.be-mitte.com, www.sprachfoerderzentrum.de und www.wirgestaltenev.de.
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