Krisendienst hilft Anschlagsopfern, Angehörige und Helfer

Berlin. Über 130 Hilfesuchende haben sich bisher wegen des Anschlags auf dem Breitscheidplatz an den Berliner Krisendienst gewandt und um Unterstützung gebeten.

Ein Drittel der Betroffenen, die sich gemeldet haben, war während des Anschlags vor Ort. Angehörige und Freunde nutzten ebenfalls das Beratungsangebot. Zudem meldeten sich Menschen, die zwar nicht direkt betroffen waren, bei denen der Anschlag aber vorherige traumatische Erlebnisse wieder aufleben ließ. Auch Helfer wandten sich an den Krisendienst.

Betroffene, Angehörige wie auch andere Hilfesuchende wie beispielsweise professionelle Helfer können sich ohne Anmeldung an den Berliner Krisendienst wenden. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Neben der Akutversorgung ist auch eine Krisenbegleitung in Form mehrerer Folgegespräche möglich.

Der Krisendienst hat in Berlin neun Standorte, an die man sich von Montag bis Sonntag zwischen 16 bis 24 Uhr telefonisch und persönlich wenden kann. Außerhalb dieser Zeiten steht ein Bereitschaftsdienst in Mitte zur Verfügung. hh

Eine Übersicht über alle Standorte und weitere Informationen gibt es auf www.berliner-krisendienst.de.
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