Rettungsschiff im Mittelmeer

Berlin. „Aquarius“ ist der Name des Rettungsschiffes, das seit Ende Februar im Mittelmeer vor der Küste Libyens im Einsatz ist. Gechartert wurde die „Aquarius“ vom Verein SOS Méditerranée. Das Schiff ist 77 Meter lang, zwölf Meter breit, hat einen Tiefgang von sechs Metern. Es kann bis zu 400 Flüchtlinge aufnehmen und auf Zeit versorgen. An Bord der „Aquarius“ sind elf Mann feste Besatzung, Kapitän Klaus Vogel aus Berlin und andere Mitglieder von SOS Méditerranée, mehrere ehrenamtliche Ärzte von „Ärzte der Welt“ sowie ein professionelles Search & Rescue-Team zur Rettung auf Hoher See. Der Einsatz des Schiffes kostet einschließlich Charter, Diesel, Mannschaftsgehältern, Ausstattungen für Bergung, Rettung, Medizin sowie Verpflegung monatlich mehr als 200.000 Euro, die durch Spendengelder eingeworben werden. Bislang ist der Einsatz auf See für ein Vierteljahr gesichert. Eine mögliche Verlängerung hängt von weiteren Spenden ab. Weitere Informationen gibt es auf http://sosmediterranee.org. hh
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