NACHHOLSPIEL BEI LOKOMOTIVE – BAK SCHIELT AUF PLATZ VIER

Auswärts, Abendspiel, Flutlicht, BAK – diese Kombination passt einfach! Zwei Mal durften die Athleten bisher unter diesen Bedingungen ran, zwei Mal gingen Sie als Sieger vom Platz. Am siebten Spieltag gewann man mit 1:0 bei der TSG Neustrelitz, anderthalb Monate später entführte man unter den Flutlichtstrahlen des Jahn-Sportparks drei Punkte aus dem Wohnzimmer des BFC. Am Mittwoch wollen unsere Athleten im Bruno-Plache-Stadion zu Leipzig die nächsten drei Punkte einfahren. Einem Stadion, das dem BAK durchaus in positiver Erinnerung geblieben sein dürfte. Aber der Reihe nach…

Leipziger Derby und Wintereinbruch – das war für das Geläuf in Probstheida wohl zu viel auf einmal und so musste das für den 26. November angesetzte Pflichtspiel zwischen dem Berliner AK und Lokomotive Leipzig, aufgrund eines unbespielbaren Platzes, abgesagt werden. Der NOFV, der in den letzten Jahren insbesondere im Winter, aufgrund zahlreicher Nachholspiele, immer wieder ins Schwitzen geriet, ließ mit seiner Entscheidung nicht lange auf sich warten und setzte die Partie für den 13. Dezember an. Ein Duell, das für beide Teams von größerem Stellenwert sein dürfte. Im Falle eines Sieges könnte jedes der beiden Teams zur Cottbus-Verfolgergruppe aufschließen.

Erst vor einem Jahr, genauer gesagt am 12.06.2016, war der Traditionsverein aus Leipzig-Probstheida in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Nun, knapp anderthalb Jahre später, hat sich der Verein zu einer der Top-Adressen der Liga entwickelt. Auch langfristig gesehen könnten sich die Blau-Gelben als echte Größe und potenzieller Aufsteiger in der Liga etablieren. Ein guter Zuschauerschnitt, punktuelle Verstärkungen der Mannschaft, professionelle Strukturen und Kontinuität auf der Trainerposition sind in jedem Falle gute Voraussetzungen dafür. Nachdem unter der Woche bekannt wurde, dass der Meister der Regionalliga Nordost in der kommenden Saison sicher in die Drittklassigkeit emporsteigen wird, dürften beim Leipziger Traditionsverein zur neuen Saison alle Kräfte mobilisiert werden – die Abkürzung in den Profifußball will man, genau wie anderswo, wohl kaum verschmähen. Doch erst einmal muss sich das Team von Heiko Scholz am morgigen Mittwoch mit den jungen Wilden des BAK auseinandersetzen.

An das letzte Aufeinandertreffen im Leipziger Bruno-Plache-Stadion hat der BAK gute Erinnerungen. In der Spielzeit 16/17, ebenfalls am 16.Spieltag, gewannen die Athleten vor 2.615 Zuschauern auswärts mit 4:1. Von den damaligen Torschützen steht mittlerweile keiner mehr beim BAK unter Vertrag. Lediglich Jakubov, Belegu und Yildirim sind aus der Startformation übrig geblieben. Sehr gut möglich, dass diese Drei auch am Sonntag wieder von Anfang an auf dem Platz stehen. Dies könnte auch Enes Küc, der zuletzt beim 3:0-Erfolg über Fürstenwalde seine Gelbsperre absitzen musste und vor allem im ersten Spielabschnitt als Ideengeber schmerzlich vermisst wurde. Darüber hinaus sind nach aktuellem Stand alle Athleten für das Spiel bei LOK an Bord. Auf der Gegenseite muss der Gastgeber auf Maik Salewski verzichten. Der Neuzugang aus Bautzen sah im Spiel gegen Hertha BSC II seine fünfte Gelbe.

Ein besonderes Spiel wird es auf jeden Fall für BAK’ler Felix Brügmann. Der Stürmer, der in dieser Saison bisher sechs Mal für den Athletik Klub geknipst hat, jubelte in der zurückliegenden Spielzeit noch neun Mal im Trikot der Lokomotive. Am Sonntag kehrt er dann an seine alte Wirkungsstätte zurück und wird versuchen die Hauptstädter, gegen die drittbeste Defensive der Liga, auf Rang vier zu ballern.
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