Auf künstlichen Baum verzichten

Das Weihnachtsfest ist ohne einen Tannenbaum für die meisten von uns kaum vorstellbar. Es gibt sogar Leute, die auch im Urlaub nicht auf ihn verzichten wollen.

Ob Südsee oder hoch im Norden, ohne einen Weihnachtsbaum geht es nicht. Dafür am besten geeignet scheint das Bäumchen aus Kunststoff zu sein. Es nadelt nicht, ist leicht zusammenlegbar und passt deshalb in jeden Reisekoffer. Den künstlichen Weihnachtsbaum gibt es inzwischen schon überall zu kaufen. Sogar der Kauf per Katalog ist möglich. Wer aber glaubt, mit dem Kauf eines Baumes aus Plaste etwas Gutes für den Erhalt unserer Wälder getan zu haben, irrt.Wer einen Baum aus dem Wald kauft, leistet einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Von den Förstern, den Waldbesitzern und in den Verkaufsständen werden nur solche Bäume abgegeben, die im Zuge von Pflegemaßnahmen sowieso aus dem Wald entfernt werden müssten. Eindringlich richten die Waldhüter den Appell an die Bürger, auf den künstlichen Baum zu verzichten und sich besser für das Naturprodukt aus den heimischen Wäldern zu entscheiden.

Jährlich werden in der Bundesrepublik rund 26 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Geschnitten oder mit Wurzelballen werden sie vom Händler oder direkt aus dem Wald bezogen. Gut beraten ist, wer sein Bäumchen direkt beim Förster kauft. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Individuelle Auswahl und die Sicherheit, einen wirklich frischen Baum zu bekommen. Edeltannen werden überwiegend in Spezialbetrieben auf Plantagen gezogen. Wer sich für sie entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass sie teurer sind als herkömmliche Nadelbäume.


Ingrid Laue / rid
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