Boxer sind schon als Welpen rauflustig

Nicht gerade zimperlich: Boxer gehen beim Spielen gern zur Sache. (Foto: Boxer-Klub e.V./Gerlinde Reiß)

Boxer gelten als freundlich und ausgeglichen. "Als typischer Familienhund eignet er sich nicht als Zwingerhund", sagt Peter Holzhausen, Zuchtleiter beim Boxer-Klub München.

"Der Boxer braucht seine Familie." Der verspielte Hund ist kommunikativ und freut sich über Zuwendung seiner Menschen. Kleine Boxer lernen am besten in einer Welpenspielstunde, mit anderen kleinen Artgenossen zu kommunizieren und eigene Grenzen zu finden. Die Boxer-Kinder fallen schon dort mit ihrem Temperament auf: "Wenn sie mit anderen Hunden spielen, ist das sehr körpernah, sie raufen und wälzen sich", sagt Helga Eichelberg vom Verband für das deutsche Hundewesen.

Eichelberg rät, mit dem Hund möglichst lange in einer Welpenschule zu bleiben. "Besonders die 12. bis 16. Lebenswoche ist wichtig bei der Charakterbildung", sagt Sondermann. Das Wesen der Boxer aber prägt vor allem das Muttertier. "Bei der Auswahl sollte man sich vom Züchter auch die Mutter zeigen lassen, um zu sehen, wie gepflegt sie ist und wie sie sich verhält", rät Holzhausen.


dpa-Magazin / mag
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