E-Mails von Twitter nicht ignorieren

Ein neues Passwort schadet nie - vor allem wenn ein Dienst den Nutzer direkt zum Wechsel auffordert.

So sollte man etwa Mails von Twitter, die einen Passwortwechsel wegen Problemen mit dem Konto nahelegen, nicht ignorieren. Denn das Unternehmen schickt Nutzern solche Nachrichten etwa, wenn es Hinweis darauf gibt, dass das Nutzerkonto gehackt worden sein könnte.

Die sogenannte Zurücksetzen-Funktion kann aber zum Beispiel auch durch einen Fehler bei Twitter oder einem anderen Dienst ausgelöst werden, bei dem der Nutzer seine Zugangsdaten für den Account hinterlegt hat. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Nutzer der Aufforderung aber auf jeden Fall nachkommen und sich ein neues Passwort aussuchen. Das gilt allerdings nur, wenn die Nachricht tatsächlich von Twitter stammt. Denn beim sogenannten Phishing versuchen Kriminelle ebenfalls per Mail, dem Nutzer sein Passwort abzujagen. Der Unterschied zwischen echter und gefälschter Mail ist nach Angaben von Twitter leicht zu erkennen: Das Unternehmen bittet Nutzer in seinen Zurücksetzen-Mails immer nur um ein neues Passwort, fragt aber nie nach dem alten. Um ganz sicher zu sein, sollten Empfänger solcher Nachrichten außerdem überprüfen, dass der Link darin tatsächlich auf www.twitter.com und nicht auf eine andere Webseite führt.

Informationen auf der Twitter-Hilfeseite zu gehackten Konten unter http://asurl.de/wy

dpa-Magazin / mag
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