Fangart von Langusten

Wer wissen will, woher sein Krustentier in der Pfanne stammt und wie es gefangen wurde, sollte beim Kauf auf Siegel achten. Das rät die Umweltstiftung WWF. So stammen etwa tropische Shrimps ohne Biosiegel nach Angaben der Umweltstiftung WWF in Hamburg fast immer aus umweltschädigender Aquakultur. Es empfehle sich, vor allem zu Produkten mit den Siegeln von MSC, Bioland und Naturland zu greifen. Finden Verbraucher keines der empfohlenen Siegel auf der Packung, hilft der neue WWF-Einkaufsratgeber "Fisch und Meeresfrüchte" weiter, der 115 handelsübliche Fisch- und Meeresfrüchtearten bewertet. Laut dem WWF gibt es kaum Krustentiere, deren Verzehr uneingeschränkt zu empfehlen ist. So seien Langusten oftmals überfischt. Auch die Jagd auf Scampis und Eismeergarnelen sieht der WWF kritisch, weil viele Jungfische dabei in den Netzen verenden. Aus diesem Grund seien auch Nordseekrabben keine gute Wahl.
Informationen im Internet unter www.wwf.de/fischratgeber.

dpa-Magazin / mag
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