Handgriffe für mehr Datenschutz

Sein größter Vorteil ist zugleich sein größter Nachteil: Weil das Smartphone ständig mit dem Internet verbunden ist, hat man nur selten die volle Kontrolle über seine Daten.

Vorsichtige Anwender sollten deshalb in den Einstellungen den Ortungsdienst beziehungsweise die Standortbestimmung deaktivieren, rät die Zeitschrift "Chip". Denn mittels GPS, aber auch per WLAN und übers Mobilfunknetz könnten Dritte sonst stets den Aufenthaltsort des Handy-Besitzers ermitteln und auch speichern.

In Smartphone-Browsern sollten wie beim Surfen am PC sensible Daten außerdem nur auf per HTTPS gesicherten Seiten eingegeben werden, so die Experten. E-Mails lassen sich etwa mit dem gängigen System PGP verschlüsseln, das sich für alle Betriebssysteme per App nachrüsten lässt. Auf den Upload von Fotos, Dokumenten, Geräte-Backups und ganz grundsätzlich vertraulichen Daten auf die Server von Cloud-Anbietern sollten Verbraucher eher verzichten.

Zum Erzeugen und Verwalten komplexer und sicherer Passwörter auch auf Mobilgeräten empfehlen die Experten den Einsatz von Apps wie KeePass oder LastPass. Wer bei solcher Software in den Einstellungen die komfortable Synchronisation der Codes über mehrere Geräte und Browser hinweg aktiviert, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass seine Passwörter - wenn auch verschlüsselt - auf den Servern des jeweiligen Softwareanbieters gespeichert werden.


dpa-Magazin / mag
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