Hotlines kosten trotz Flatrate

Für einen Anruf bei der Kundenhotline von Unternehmen werden je nach Nummer auch Gebühren fällig, wenn man eine Flatrate für Gespräche gebucht hat.

Das gilt zum Beispiel für Nummern, die eine Vorwahl wie 0180 oder 0900 haben. Deshalb sollten sich Verbraucher besser vor dem Anruf über die Kosten informieren, rät Gabriele Emmrich von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Wer zum Beispiel aus dem Handynetz mit einer Hotline telefoniert, zahlt in der Regel deutlich mehr. Im Gegensatz zum Festnetz darf hier der Mobilfunkbetreiber die genauen Kosten festlegen.Eine kostengünstige Alternative ist es, direkt bei dem regulären Festnetzanschluss anzurufen, der sich hinter einer 0180-Nummer verbirgt. Im Internet gibt es mehrere Datenbanken, in denen man die alternativen Festnetznummern abrufen kann. Der Anruf beim Kundenservice ist aber ohnehin nicht immer der beste Weg. Wichtige Dinge sollte man in der Regel besser schriftlich erledigen. Zusätzliche Sicherheit bieten Einschreiben: Damit können Verbraucher in Streitfällen zum Beispiel nachweisen, dass sie eine Kündigung wirklich abgeschickt haben.

Datenbank für 0180-Alternativen unter www.0180.info.

dpa-Magazin / mag
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