Leichter im Restaurant zurechtkommen mit Allergie-Karte

Beim Essengehen sollten Allergiker immer besonders aufmerksam sein - Restaurantkarten helfen dabei. (Foto: Allergopharma/dpa/mag)

Essengehen ist für Lebensmittelallergiker oft schwierig: Nicht immer sind allergieauslösende Zutaten in der Speisekarte gekennzeichnet, nicht immer denken die Betroffenen an die möglichen Gefahren.

Etwa fünf Millionen Deutsche leiden an einer Lebensmittelallergie. Dabei können allergische Reaktionen akut lebensbedrohlich verlaufen. "Insbesondere beim Besuch eines Restaurants sind Allergiker auf die korrekte Auskunft und Unterstützung durch ihre Gastgeber angewiesen. Falsche oder unvollständige Informationen können bei den Betroffenen ernst zu nehmende gesundheitliche Probleme hervorrufen", sagt Marliese Köster, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Allergie- und Asthmabundes.Mit der Restaurantkarte "Eine Bitte an den Koch" soll das ab sofort einfacher werden: Betroffene können sie vorzeigen und damit das Servicepersonal über ihre Allergie informieren und so einem anaphylaktischen Schock vorbeugen. Darauf weist die Allergopharma KG in Hamburg hin. In dem Faltblatt enthalten sind verschiedene Bezeichnungen von möglicherweise allergieauslösenden Nahrungsmitteln und eine Liste mit Produkten, in denen diese Zutaten vorkommen könnten. Es gibt Karten für Erdnuss-, Hühnerei-, Kuhmilch- und Nussallergiker ebenso wie für Menschen die gegen Sellerie, Weizen und Soja allergisch sind. Sie wurden im Rahmen des Aktionsplans gegen Allergien des Bundesernährungsministeriums herausgegeben und können kostenlos beim Deutschen Allergie- und Asthmabund unter ? 02161 81 49 40 bezogen werden.

Weiterführende Informationen unter www.daab.de.

dpa-Magazin / mag
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