Mehr als ein Verteilerkasten

Fritzboxen sind inzwischen in unzähligen deutschen Haushalten zu finden. Obwohl sie ein relativ umfangreiches Einsatzgebiet haben, sind sie den meisten doch nur als sogenannte "Router" bekannt, als Verteiler des Internet-Signals an Computer, Smartphones oder Tablets.

Sogar als Telefonzentrale kann die Fritzbox dienen. Drucker, Faxgeräte und bis zu sechs Telefone können angeschlossen werden. Mit einer angeschlossenen Festplatte dient sie sogar als Massenspeicher für Filme und Musik.

Es begann mit vier jungen Studenten

Diese einzigartige Erfindung ist niemand anderem zu verdanken als vier jungen Berliner Studenten, welche sich regelmäßig in ihrer Wohnung trafen und gemeinsam an kreativen Ideen bastelten. Dass eine dieser Ideen tatsächlich einen so großen Durchbruch erlangen würde, das haben jedoch nicht einmal sie selbst erwartet.

Dabei fing alles noch recht bescheiden an. Die klassische Fritzbox, wie man sie heute kennt, begann als selbstentwickelte ISDN-Karte B1, die ihren ersten Einsatz bei der Deutschen Post erhielt, welche ihre Filialen miteinander vernetzen wollte. Inzwischen strebt die stetig wachsende Firma immer wieder neue Erfindungen an, arbeitet daran bereits bestehende Produkte zu verbessern und versucht dabei so gut es geht auf dem Boden zu bleiben. Nur so kann den Kunden ein guter Service geboten und trotzdem als einheitliches Team agiert werden.

Umfangreiche Einsatzmöglichkeiten

Den großen Erfolg kann der Fritzbox kann man nicht zuletzt daran erkennen, dass der Begriff Fritzbox inzwischen allgemein für jeden WLAN-Router genutzt wird. In den wenigstens deutschen Haushalten wird sie aber mit all ihren Funktionen genutzt, die sie bietet. Dass sie rund um das Thema DSL inzwischen perfektioniert worden ist, ist den meisten bekannt. Dass aber zum Beispiel ab und an auch ein Firmware-Update möglich und auch empfehlenswert ist, wissen wiederum nur die wenigsten. Außerdem bietet die Fritzbox einen sogenannten Gastzugang für Freunde und Verwandte. Möchte man diesen mit ihren WLAN-fähigen Geräten ermöglichen, das eigene Internet zu nutzen, muss man ihnen meistens die WLAN-Zugangsdaten geben und somit eine vollständige Zugriffsmöglichkeit. Neu bei der Fritzbox ist nun, dass ein Gastzugang eingerichtet werden kann, dessen Sicherheitseinstellungen man selbst übernehmen kann.

Die Fritzbox bietet noch viele weitere Extras, wie zum Beispiel die Nachtschaltung, welche den WLAN-Access-Point für einen beliebig wählbaren Zeitraum abschaltet. Auch eine Netzfestplatte per USB wird geboten. Die vier Berliner können also stolz sein auf die einzigartige Produktentwicklung, die sie vor einiger Zeit getätigt haben. Tausende von zufriedenen Kunden sprechen auf jeden Fall für sich.


Ratgeber-Redaktion
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