Mit diesen Tipps wird das Nachtlager perfekt

Kuschelzone mit Komfort: Betten mit Rückwand liegen im Schlafzimmer derzeit im Trend. (Foto: Kölnmesse)

Bett, Nachttische, ein großer Schrank: So klassisch sind nach wie vor die meisten Schlafzimmer eingerichtet. Doch langsam ändert sich das: Zum einen hat die Wellness-Welle auch das Schlafzimmer erreicht. Zum anderen wandelt sich die Nutzung der Schlafzimmer.

"In modernen Wohnungen öffnen sich Küche und Wohnraum oder Diele und Wohnraum zueinander. Das Schlafzimmer ist neben dem Bad meist einer der letzten Rückzugsräume", sagt Vera Bettina Lenz, Innenarchitektin aus Ratingen. Damit werde es verstärkt zum intimen Aufenthaltsraum, einem Raum zum Wohlfühlen und Entspannen.

Das Bett ist und bleibt das wichtigste Möbel im Raum. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Betten mit Rückwand. "Sei diese nun als Zierde oder mit Funktionen wie etwa eingebautem Licht ausgestattet, oder als vertikale Verbindung mit integrierten Nachtischchen", sagt Dirk-Uwe Klaas vom Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef. Gepolsterte Rückwände verwandeln das Bett in eine Kuschelzone zum Lesen, Plaudern, Musikhören oder Fernsehen. Notfalls genügen auch ein paar Kissen, die mit Schlaufen an die Wand gehängt werden.

Unverzichtbar ist eine Ablagefläche. Alternativen zu Nachttischen sind Borde oder auch mobile Regalgestelle in Bettnähe. Auf einem Tablett mit hohem Rand lässt sich die Teetasse sogar in Griffweite auf der Matratze abstellen.

Doch was hilft der kuscheligste Lese-Schlafplatz, wenn der Blick über Aktenberge auf dem Computertisch, über Klamotten auf dem Stuhl oder über das Bügelbrett schweift? Angesichts der unerledigten Dinge des Tages fällt Entspannung schwer. Gefragt sind also Aufbewahrungsmöbel, in erster Linie für Kleidung und Zubehör.

In großen Wohnungen sind begehbare Schränke oder gar Ankleideräume eine ideale Lösung. Alternativ können Funktionsbereiche zumindest optisch abgetrennt werden, etwa mit einem Paravent. Ist ein klassischer Kleiderschrank das Möbel der Wahl, so ist sein wohl organisiertes Innenleben mindestens so wichtig wie sein Äußeres.

"Es gibt heute dezente Möglichkeiten. Da wird der Kleiderschrank mehr ein Teil der Wand - mit Schiebetüren ist das Möbel zum Beispiel nicht mehr als solches erkennbar", sagt Verbandsgeschäftsführer Klaas. Wichtig ist aber vor allem, dass Bett, Schrank und Raumgestaltung zusammen eine ruhige, harmonische Atmospäre ergeben.

Weiterführende Informationen zum Thema unter www.wohnen-sie-gesund.de

dpa-Magazin / mag
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