Sicheres Skivergnügen: Mit Kindern in den Winterurlaub

Für Kinder ist in der Skischule eine Gruppe von sechs bis acht Teilnehmern ideal. So macht es mehr Spaß und die Kinder lernen voneinander. (Foto: Tobias Hase)

Skischule, Ausrüstung, Sicherheit – wer mit Kindern in den Skiurlaub fährt, macht sich über vieles Gedanken. Andreas König vom Deutschen Skiverband erklärt, worauf Mütter und Väter bei der Planung des Skiurlaubs für ihren Nachwuchs achten sollten.

"Wichtig bei der Auswahl der Skischule ist es, dass die Unterrichtseinheiten nicht zu lang sind", sagt Ski-Sicherheitsexperte König. Ein Anfänger im Kindergartenalter sollte seiner Einschätzung nach nicht länger als zwei bis drei Stunden am Tag fahren und dazwischen Pausen machen. Steht das Kind sicher auf den Skiern und ist bereits im Grundschulalter, kann es auch einen Dreivierteltag oder länger fahren.

Idealerweise sollten in einer Skigruppe laut König zwischen sechs und acht Kinder sein – nicht mehr. Von Einzelunterricht rät er ab – zum einen weil es in der Gruppe mehr Spaß macht. Aber auch weil die Kinder voneinander lernen. Wichtig ist außerdem, dass sich die Eltern die Skischule vor Beginn des Kurses anschauen.

Die Ausrüstung des Kindes auf den Skiurlaub vorzubereiten, darf laut König ruhig schon im Vorfeld beginnen. "Es ist wichtig, dass das Kind die Ausrüstung kennt und weiß, wie sich die Skier anfühlen." Egal ob die Kinder die Skier und Stöcke von Verwandten übernehmen, mit geliehenen fahren oder neue bekommen, König meint: "Ganz wichtig ist es, dass die Ausrüstung immer am Anfang der Saison von Profis auf die Körpergröße, das Gewicht und das Fahrkönnen individuell eingestellt wird." Den Helm sollten Eltern am besten kaufen und nicht leihen. Denn um den Kopf zu schützen, muss er perfekt passen. mag
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