So steht der Weihnachtsbaum sicher

Moderne Weihnachtsbaumständer mit Klemm-Mechanismus erleichtern das Aufstellen erheblich. Der Stamm darf aber nicht zu dick sein. (Foto: Kai Remmers/dpa/mag)

Alle Jahre wieder bereitet der Weihnachtsbaum Sorgen: Beim Aufstellen lässt er sich nicht richtig in Position bringen und nach wenigen Tagen fallen bereits die Nadeln.

Einfacher als mit einem alten Weihnachtsbaumständer mit Flügelschrauben geht das Aufstellen mit Klemmmechanismus oder Seilzugtechnik. Wer viel Geld ausgeben will, kriegt tatsächlich auch die beste Qualität, hat die Stiftung Warentest herausgefunden: Stolze 180 Euro kostet der Testsieger unter den Weihnachtsbaumständern. Allerdings gibt es auch schon für 25 bis 30 Euro Modelle mit einer guten Bewertung.Damit der Baum nicht schon zum Fest nadelt, gibt es ein paar einfache Orientierungspunkte. Das Exemplar sollte erst kurz vor Weihnachten geschlagen worden sein. Und am besten wird er frühestens zwischen dem dritten und vierten Advent in der Wohnung aufgestellt, sagt Bernd Oelkers vom Bundesverband der Weihnachtsbaumproduzenten in Wenzendorf (Niedersachsen). Dann halte der Baum am längsten, habe aber auch Zeit, sich an die Zimmertemperatur zu gewöhnen.

Ein stabiler Wassertank ist dabei unentbehrlich. Denn der Baum muss auch in der Wohnung regelmäßig und ausreichend gegossen werden, sonst trocknet er schnell aus. Von üblichen Frischhaltemitteln für Schnittblumen oder Zucker wird abgeraten, denn sie wirken laut Tests nicht. Auch Frostschutzmittel wie Glyzerin taugt als Haltbarmacher nicht. Der Baum verfärbt sich dadurch nur. Es können sich sogar Schimmelpilze bilden.

Wasser ist also ein Muss. Denn ein trockener Baum brennt wie Zunder. Gefahr vom Weihnachtsbaum geht aber nicht nur von echten Kerzen aus. Auch bei elektrischen Kerzen sollte man vor der Wiederinbetriebnahme sämtliche Leitungen und Kontakte prüfen.
dpa-Magazin / mag
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