Tier die ersten Tage in Ruhe lassen

Erstmal die Lage beobachten: Scheue Katzen ziehen sich am liebsten auf einen sicheren Posten zurück. Halter sollten das akzeptieren. (Foto: Martin Schutt)

Neues Zuhause, neuer Besitzer: Auf unbekannte Dinge reagieren Katzen häufig sehr scheu. Meist verstecken sie sich erstmal unter dem Sofa. Halter sollten trotzdem nicht gleich den Mut verlieren.

Mit viel Ruhe und ein paar Rückzugsmöglichkeiten wird aus dem scheuen Tier doch noch eine Schmusekatze. Wer sich ein scheues Tier nach Hause holt, sollte ein paar Verhaltensregeln beachten, um es der Katze nicht unnötig schwer zu machen. Regel Nummer eins: Die Katze sollte in den ersten Tagen in Ruhe gelassen werden. "Halter sollten das Tier allein seine neue Umgebung erkunden lassen. Die Katze braucht Zeit, alles zu beschnuppern und kennenzulernen", sagt Katzenpsychologin Katja Rüssel aus München.Besitzer sollten außerdem nachts die Schlafzimmertür offen lassen. Katzen erkundeten eine neue Umgebung gern im Dunkeln, weil sie sich dann sicher fühlen. Erlebt das Tier den Menschen ruhig und schlafend, traut es sich eher, Kontakt aufzunehmen. Regel Nummer zwei: Direkten Blickkontakt vermeiden. "Anstarren wird im Tierreich als Angriff gewertet. Das Tier könnte sich so in die Enge getrieben fühlen", erklärt Tierpsychologin Gabriele Zuske aus Berlin. Besser sei es, der Katze ab und zu mal zuzublinzeln. Das gilt bei den Tieren als Beschwichtigungssignal und hilft ihnen, Vertrauen zu fassen.


dpa-Magazin / mag
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