Tiere nicht abrupt auf Diät setzen

Ob ihr Vierbeiner zu dick ist, erkennen Halter an den Rippen. Sind sie nicht mehr zu ertasten, muss der Hund abspecken. (Foto: Armin Weigel)

Ein Leckerchen hier, ein Kauknochen da: Auch Hunde und Katzen können ein Problem mit ihrem Gewicht bekommen.

Wann der vierbeinige Freund zu dick ist, lässt sich leicht erkennen. "Die Rippen sollten nicht sichtbar sein, jedoch gut ertastbar", erklärt Tierärztin Verena Mißler vom Deutschen Tierschutzbund in München. Bei Hunden fehle häufig die Taille, ergänzt Tina Messjetz, Tierernährungsberaterin.

Um dem Speck Herr zu werden, empfiehlt Tierärztin Mißler das richtige Futter und mehr Bewegung. "Bei starkem Übergewicht muss die Bewegung langsam gesteigert werden, um das Tier nicht zu überfordern."

Spaziergänge sollten drei bis vier Stunden täglich dauern, empfiehlt Birgitt Thiesmann von der Organisation Vier Pfoten: "Dabei ist es für den übergewichtigen Hund schädlich, ständig zu apportieren, da durch abruptes Bremsen die Gelenke stark beansprucht werden." Gelenkschonender sei Schwimmen.

Katzen kann man spielerisch auf Trab bringen. "Faule können mit ihrem Futter zu mehr Bewegung animiert werden", rät Mißler. Wenn Trockenfutter verfüttert werde, könne man sie jagen lassen, indem man die Brocken über den Boden schnipse.


dpa-Magazin / mag
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