Tiere sollten sich entspannen können

Hundebesitzer sollten ihren Vierbeiner schon frühzeitig auf einen Flug vorbereiten. (Foto: Tobias Hase)

Das Flugzeug ist für Hunde unbekanntes Terrain: Die ungewohnt lauten Geräusche, der schwankende Untergrund und Druckgefühle können den Flug für einen Hund zu einem traumatischen Erlebnis machen.

Daher sollten Besitzer den Hund schon vor dem Ernstfall an die Flugbox gewöhnen. Sie kann so zu einem Rückzugsort für das Tier werden und Sicherheit vermitteln, , erklärt Ariane Ullrich vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV).

Der Hund sollte lernen, in der Box zu liegen und zu entspannen. Damit er die Box mag, können Besitzer zum Beispiel eine Kuscheldecke hineinlegen. "Auch ein Kleidungsstück des Besitzers kann helfen, die Angst ein wenig im Schach zu halten", so Ullrich.

Eine weitere Trainingsmöglichkeit: der Flughafen. Ullrich empfiehlt, schon vorab mit dem Hund den Flughafen zu besuchen, damit er sich an die Hektik und die Geräusche gewöhnt. Das kann übrigens auch dem Menschen helfen: Denn oft ist er selbst nervös, wenn ein Flug bevorsteht, und überträgt die Nervosität auf den Hund. "Tief durchatmen, sich ablenken und locker bleiben heißt die Devise, um den Hund nicht anzustecken", rät Ullrich den Besitzern.


dpa-Magazin / mag
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