Unser neuer Spieltipp: "Fresko"

Das reichlich mit Zubehör ausgestattete "Fresko" ist ein Familienspiel der Extraklasse.

Der Arbeitstag eines Freskenmalers in der Renaissance war lang und voller Herausforderungen. Doch was dabei an kirchlichen Deckenbildern geschaffen wurde, fasziniert noch heute den Betrachter. Qualitäten, mit denen auch "Fresko" zu beeindrucken weiß.

Noch bevor das eigentliche Tageswerk beginnt, will die Weckzeit bestimmt werden. Je früher, desto günstiger die Preise für neue Farben auf dem Markt, desto schlechter allerdings auch die Stimmung der Gehilfen. Sinkt diese allzu sehr, muss der Meister auf die Mitarbeit eines von fünfen verzichten, bis er durch Einladung ins Theater das Betriebsklima wieder verbessert hat. Wo sie ihre Gehilfen einsetzen, entscheiden alle gleichzeitig geheim. Die Reihenfolge der Ausführung richtet sich dann wieder danach, wann die Belegschaft aus den Federn gekommen ist. So hat der Frühaufsteher den ersten Zugriff auf das Angebot an Farbsteinen und darf im Dom beginnen, einen Abschnitt des Freskos gegen Abgabe der erforderlichen Farbsteine fertigzustellen. Das bringt laufende Einkünfte und Siegpunkte am Schluss. Auch durch Porträtmalerei lässt sich die Kasse aufbessern. Und die Herstellung von Mischfarben für die Restaurierung des Altars wird mit zusätzlichen Siegpunkten belohnt.

Als wenn dies alles nicht schon genug wäre, hält das Spiel noch drei Erweiterungsmodule bereit, die beliebig kombinierbar sind. Vier neue Module hat der Verlag inzwischen nachgeschoben, die Spielaufbau und -ablauf verändern und dadurch noch mehr Handlungsoptionen eröffnen.

Ein Familienspiel der Extraklasse!

"Fresko" von Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck; Queen Games; für zwei bis vier Teilnehmer ab zehn Jahren; Spieldauer: 60 Minuten; Preis: circa 38 Euro.
Jochen Corts / L.U. Dikus
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