Was der neue Fernseher können muss

Wer blickt da noch durch? Das Angebot an neuen Fernsehern ist riesengroß. (Foto: Mascha Brichta/dpa/mag)

LCD oder Plasma, riesengroß oder eher etwas kleiner, einer oder fünf HDMI-Anschlüsse? Wer sich heute einen neuen Fernseher kauft, muss eine ganze Reihe von Fragen klären.

Die Antwort hängt unter anderem vom Sitzabstand ab: Bei bis zu 2,50 Metern Distanz zwischen Sofa und TV reicht ein 42-Zöller, sagt Rolf Dahlmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Bei einer Diagonale von 50 Zoll empfiehlt der Referent für digitale Medien einen Abstand von rund drei Metern.LCD-Fernseher verbrauchen heute im Vergleich zu Plasmamodellen deutlich weniger Strom, berichtet die Stiftung Warentest. Plasma-Geräte schlucken mehr, zeigen aber aus schrägen Blickwinkeln meistens ein besseres Bild und in dunkler Umgebung das sattere Schwarz. Solche Fernseher gibt es in der Regel aber erst ab einer gewissen Größe.

Beim Fernseherkauf sollten Verbraucher aber nicht nur beachten, was die Geräte zeigen - sondern auch, was sie empfangen. Praktisch ist zum Beispiel, wenn im Fernseher gleich ein Tuner für digitales Kabel- oder Satellitenfernsehen steckt. Wer Pay-TV oder die HD-Programme der Privatsender empfangen will, sollte einen Fernseher mit CI+-Schnittstelle kaufen.

Für den bequemen Anschluss von Blu-ray-Playern, Receivern oder Spielkonsolen sollten es am besten drei oder vier HDMI-Anschlüsse sein. Viele Geräte wie Speicherstick, Festplatte oder Tastatur werden auch über USB angeschlossen.

Mit einem sogenannten Smart-TV können Zuschauer dank HbbTV parallel zur jeweiligen Sendung Inhalte aus dem Internet abrufen. "HbbTV ist auf dem Weg, eine interessante Ergänzung zum sogenannten linearen Fernsehen zu werden", prognostiziert Dahlmann. Twittern, Facebook-Status ändern und Skypen - das alles lässt sich dank LAN- oder WLAN-Unterstützung bequem von der Couch aus erledigen. Viele Fernseher können über das Netz auch auf Mediatheken von TV-Sendern oder Onlinevideotheken zugreifen. Unterstützt das Gerät den DLNA-Standard, können die Inhalte auch vom PC oder der Netzwerkfestplatte kommen. Je mehr Audio- und Videoformate das Gerät verarbeiten kann, desto besser funktioniert das.


dpa-Magazin / mag
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